Heidi Reitel ist wieder da! Und wer mich jetzt fragt, wer ist Heidi Reitel, dem kann ich leider auch nur ein Schulterzucken entgegenrecken. Sie hinterlässt interessante Bemerkungen, meldet sich per Kontaktformular bei Betreibern von kleinen Webseiten und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, man versteht sie nicht. Vielleicht liegt es daran, das Heidi Reitel gar keine Frau, besser gesagt kein Mensch, sondern ein spamversendender Bot ist. Zumindest die von ihr hinterlassenen geistigen Ergüsse erinnern an Textbausteine für \/|AGRA-SPAM.
Am 4. Januar 2007 hinterließ sie einen vielsagenden Kommentar zur Rialto Brücke. Die Betreiber der Webseite haben ihn mittlerweile entfernt, Googles Cache hält ihn noch vor:
Dringender Rat an die FAHNDER, sich um RIALTO BRÜCKE zu kümmern
TOLLE HOTELS – lese ich.
Das ist schon einmal ein gutes Zeichen,
um gestohlene GELDER zu finden.
Mit bestem Gruß
Heidi Reitel
Geschrieben am 04. January 2007 von Heidi Reitel
Google weiß dennoch so gut wie nichts über die Dame. Das letzte Mal nachhaltig aktiv war sie 2002 mit unerwünschten FAXen. Oder hat etwa nur jemand den guten Namen der Heidi Reitel wieder ausgegraben und versucht nun an ihre großen Erfolge anzuknüpfen?
Also:
Ich bin zufällig im engeren Umfeld und werde diese Seite nicht oft besuchen (ich suche alle Jahre wieder mal danach, was auf dem Netz über sie steht).
Wie ihr schon bemerkt habt, ist sie krank. Nach einer extrem belasteten Jugend und einem Leben in drei totalitären Regimes (Nazi-Regime, DDR-Regime und die Geldfaschisten, welche auch hinter diesen Regimes standen, jetzt mit subtileren Methoden in Reinkultur), unter ständiger Verfolgung von der Gestapo (ihr Vater war Pastor und Mitglied der Bekennenden Kirche, Freund von Martin Niemöller und hat regelmäßig Juden bei sich zu Hause versteckt und damit seine eigene Familie in Lebensgefahr gebracht, um wenigstens einige Unschuldige zu retten); nach meiner Geburt bekam sie Hirnhautentzündung, so dass sie mich in den ersten 5 von 9 Monaten weggeben musste, sie hat aber mit heroischer Kraft durchgehalten und ihre Arbeit gemacht, die Familie gemanagt und ihre Nerven zusammengehalten, bis sie schließlich um den Tod meines Vaters herum zwar entlastet aber vereinsamend langsam die Kontrolle über die Nerven verlor.
Kaum einer von Euch könnte mithalten mit dem, was diese Frau in ihrem Leben geleistet hat, also ein bisschen Respekt bitte. Und das sage ich, obwohl ich durchaus keine Sympathie für ihre wahrhaft dämonischen Energien habe, die sich ihrer Schwächen bedienen.
Glaubt mir, keiner von Euch kann sich besser in Euren Ärger über diese Frau hineinzuversetzen als ich. Kaum einer von Euch kann sich auch nur annähernd vorstellen, was wir mitmachen mussten und müssen.
Was ich aber nicht verstehe, ist, wie hasserfüllt angeblich gesunde Menschen von einem Menschen sprechen, von dem sie ja bereits erkannt haben, dass er krank ist. Ich meine, es wäre Euch nicht recht, wenn ihr selbst mal die von Euch empfohlene Behandlung (“immer und ewig”) erfahren würdet, sobald ihr merkt, dass Euer scheinbar so stabiles Ich von einer sehr labilen Gehirnchemie abhängt – die wissenden wissen, wovon ich spreche. Mit Euren Urteilen geht ihr auf sehr, sehr dünnem Eis.
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel
Wir haben keine Handhabe, sie zwangsweise zu Medikation zu veranlassen, obwohl geringe Dosen ihr vielleicht gut tun würden. Nach gründlicher gerichtlicher und medizinischer Beurteilung ist sie aber eben genau nicht gefährlich, denn das Szenario läuft seit 13-15 Jahren ohne massive Verschlimmerung so ab und nie hat sie sich und andere wirklich besonders gefährdet, was man von der Polizei und dem potentiellen Mob gegen sie nicht behaupten kann.
Insbesondere deswegen bitte ich Euch um die Geduld, einfach den Hörer von Ohr wegzuhalten, sie meint nach einer Telefonattacke nämlich, die Verbrecher wieder einmal besiegt zu haben. Dann habt ihr i.d.R. für immer oder zumindest für eine ganze Weile Ruhe.
Betrachtet es als mildes Training für eine Realität, von der ich meine, dass sie in der sogenannten normalen Bevölkerung in absehbarer Zeit weit größere Ausmaße annehmen wird.
Wir gehen davon aus, dass die Zeit das Problem mit ihr von alleine lösen wird, denn sie ist, während ich dies schreibe, 78 Jahre alt.
Herzlich
@Logos Vielen Dank für diese ausführlichen und ehrlichen Erläuterungen zu ihrer Mutter. Das hat bei mir für Aufklärung gesorgt. Ich habe mir schon ähnliches gedacht.
Auch ich hatte heute einen Anruf von ihr bekommen mit wüstesten Beschimpfungen. Sie hatte meine Nummer über meine Webseite gefischt. Aber ich werde den Anruf einfach vergessen / ignorieren. Ihre Nummer habe ich nun in meiner Fritz-Box gesperrt, alle Anrufe laufen damit ins Leere.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Kraft und Geduld, die sicherlich sehr schwierige Situation durchzustehen.