GooglePhone – Twitter MashUP

Mir ist eben beim Lesen von Robert Baschitschs Blog die Idee gekommen, wie interessant ein MashUp von GooglePhone und Twitter doch sein könnte.

Twitter erlaubt es, die Vorgänge im Leben des Nutzers, auf einer personalisierbaren Seite im Web abzubilden. Sekundengenau.

Und Google hätte das entsprechende Gegenstück dazu, das GooglePhone. Hier ist neben der Integration des Kalenders, der meinen gesamten Tagesablauf im voraus planen kann insbesondere die Kombination mit GPS-Daten interessant (entsprechende Handys gibt es ja bereits).

In dem Patent geht es um ein “Ding” dass dem User anhand einer breiten Datenbasis Informationen vorschlägt die er vielleicht in nächster Zeit brauchen könnte. Diese Vorschlagsfunktion funktioniert mit Hilfe von Variablen wie der Tageszeit, dem Aufenthatsort und natürlich nicht zu letzt auf dem Profil des Users.

GoogleWatchBlog beschreibt weiter die Möglichkeiten, die automatisiert möglich wären:

Aus den gesammelten Kalenderdaten z.B. kann das Gerät den ganzen Tagesablauf schon planen bevor der Benutzer überhaupt aufgestanden ist. Die passende Route wäre schon längst berechnet, die Kinokarten sind längst bestellt und auch der Geburtstag der Tante ist in den Tagesablauf schon längst mit eingeplant.

Twitter könnte diese automatisierten Informationen optimal ergänzen. “Geburtstag von Tante Ira” ist noch nicht unbedingt maschinenverständlich ohne Metainformationen wie Alter, Wohnort, etc. “Shoppen” im Kalender ebensowenig. Und das Verlaufen im Großstadtdschungel? Der Ansatz, im voraus zu wissen, was ich mache und wie ich es mache ist interessant, nur kommt mir der Mensch dazwischen, der beim Shoppen plötzlich ermüdet und einen Kaffee braucht.

Zeitnaher als mit Twitter könnte ich keine Live-User-Informationen erfassen. Das kleine Café am Eck hat leckeren Kaffee? Prima, ab mit diesen Informationen ins GooglePhone, welches die passenden GPS-Koordinaten übermittelt. Ein anderer Twitter (User B) erhält diese Nachricht, weil er kurz davor getwittert hat, dass es unweit von meiner jetzigen Position ein Geschäft gibt, dessen Angebot auf mein Profil zutreffen würde. User B hingegen ist vom Shoppen gänzlich erschöpft und sucht Stärkung bei Kaffee und einer leckeren Zigarette. Nach meiner Café-Eingabe nebst Geodaten erhalte ich vom System die Nachricht über einen für mich potentiell interessanten Shop, User B hingegen bekommt die Nachricht über das Café. Und vielleicht treffe ich mich im Anschluss mit User B mit dem mich gemeinsame Interessen verbinden auf einen zweiten Kaffee?

Selbstverständlich müsste dem User dabei überlassen bleiben, wie er die Informationen erhält, auf Anforderung oder automatisch oder besser, ein cleverer Mix aus beiden. Aus meiner Sicht würde Twitters Web 3.0 Ansatz das Patent/Projekt von Google optimal ergänzen und Twitter könnte somit ein Übernahmekandidat für den Suchriesen werden.

Der Kaffee ist leer, die Kippe ausgetreten (wofür sind Aschenbecher da?) und ich gehe mit einem Patentantrag ins Bett.

EDIT: Schreibfehler liegen an meiner Müdigkeit und sind zu entschuldigen.

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